Weißer, gekochter Reis mit Holzlöffel.

Reis & seine vielfältigen Sorten.

Menschen auf der ganzen Welt schätzen Reis in seinen unzähligen Variationen. Reissorten wie Langkornreis, Rundkornreis oder Wildreis bieten die passende Zutat für viele Gerichte.

Alle Reis-Artikel (11)

Klassischer Langkornreis: Basmati und Jasmin.

Langkornreis ist weltweit eine der beliebtesten Reissorten, vor allem Basmati- und Jasminreis. Basmati kommt hauptsächlich aus Indien und besticht durch seinen charakteristischen Duft und die lockere Konsistenz. Die länglichen Reiskörner kleben nach dem Kochen nicht zusammen und sind somit ideal für indische Gerichte. Jasminreis, auch Duftreis genannt, stammt aus Thailand und zeichnet sich durch sein blumiges Aroma und die weiche Konsistenz aus. Er passt perfekt zu asiatischen Gerichten wie Thai-Curry.

Kurzkornreis für Sushi und Risotto.

Kurzkornreis, auch rundkörniger Reis genannt, findet häufig bei Sushi und Risotto Verwendung. Die Körner sind kurz und rund, wodurch sie beim Kochen eine klebrigere Konsistenz annehmen. Sushi-Reis ist ein perfektes Beispiel für Rundkornreis. Er ist ideal für die Zubereitung von Sushi, da er gut zusammenhält.

Vollkornreis: Nährstoffreich und schmackhaft.

Wusstest du, dass Reiskörner von Natur aus eine Silberhaut haben? Vollkornreis behält diese Silberhaut und kann daher mit mehr Nährstoffen punkten als weißer Reis. Er zeichnet sich durch einen nussigen Geschmack aus und eignet sich hervorragend als Beilage zu vielen Gerichten. Da er besonders reich an Ballaststoffen ist, bietet er eine gehaltvolle Alternative zu herkömmlichem Reis. Seine Konsistenz ist etwas fester und braucht eine längere Garzeit. Ob als Beilage zu Gemüse-Rezepten und Fleischgerichten oder als Basis für Bowls: Vollkornreis ist immer eine gute Wahl.

Reis wird in einem Sieb mit Wasser gewaschen.
Reisgericht mit Tofu, grünem Gemüse und Sesamsamen.

Parboiled Reis: Schnell und unkompliziert.

Parboiled Reis ist durch ein spezielles Verfahren vorgekocht und getrocknet, wodurch viele Nährstoffe erhalten bleiben. Er behält seine lockere Konsistenz auch nach dem Kochen und klebt nicht zusammen. Damit eignet er sich perfekt für verschiedene Gerichte und als Beilage. Der Vorteil von Parboiled Reis liegt in seiner schnellen Zubereitung: Er ist in nur wenigen Minuten zum Verzehr bereit. Auch in Gerichten wie Pilaws oder Reispfannen macht er sich hervorragend. Sein unverfälschter Geschmack harmoniert mit einer Vielzahl an Zutaten und Gewürzen.

Wildreis: Exotisch und nussig.

Obwohl Wildreis botanisch gesehen kein echter Reis ist, findet er immer mehr Fans. Er hat längere und dunklere Körner und überzeugt durch seinen nussigen Geschmack und die bissfeste Konsistenz. Perfekt für Salate und als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten, bringt er eine exotische Note in jedes Rezept. Besonders in der kanadischen und nordamerikanischen Küche ist Wildreis beliebt. Er kommt oft in Kombination mit anderen Reissorten zum Einsatz.

Arborio-Reis: Perfekt für cremige Risottos.

Du hast Lust auf ein cremiges Risotto? Dann ist Arborio-Reis die Reissorte der Wahl. Durch seinen hohen Stärkegehalt verleiht er dem Risotto seine cremige Textur. Er hat große, ovale Körner, die beim Kochen ihre bissfeste Konsistenz behalten. Risotto ist ein italienisches Gericht und stammt ursprünglich aus der Region Piemont. Es ist ein Muss für alle, die authentische Gerichte zu schätzen wissen. Arborio-Reis eignet sich auch hervorragend für andere Gerichte wie Reispudding oder süße Reismischungen.

Schwarzer Reis: Ein besonderer Hingucker.

Schwarzer Reis, auch als verbotener Reis bekannt, besticht durch seine tiefschwarze Farbe. Er hat einen süßlichen, leicht nussigen Geschmack und eignet sich ideal für exotische Gerichte und Desserts wie Milchreis. In seinem Ursprungsland China gilt er als Delikatesse. Seine Farbe verdankt er den natürlichen Pflanzenpigmenten, die auch antioxidative Eigenschaften besitzen. Schwarzer Reis macht jedes Gericht zu einem echten Hingucker und überrascht mit seinem einzigartigen Geschmack.

Reis für die Zubereitung von Milchreis: Die süße Alternative.

Milchreis ist eine beliebte Süßspeise aus Rundkornreis. Diese Reissorte nimmt viel Flüssigkeit auf und bekommt dadurch eine cremige Konsistenz. Du kannst Milchreis mit Zimt und Zucker, Vanille oder frischen Früchten verfeinern – ein beliebter Nachtisch für Groß und Klein! Auch als sättigendes Frühstück oder süßer Snack für zwischendurch ist er hervorragend geeignet. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Koche den Rundkornreis mit Milch und ein wenig Zucker auf, rühre ihn regelmäßig um, und in wenigen Minuten ist der cremige Genuss fertig.

Milchreis mit Blaubeeren und Butter in einer Schüssel.

Tipps und Tricks: Reis richtig kochen und lagern.

Um perfekten Reis zu kochen, ist das richtige Verhältnis von Reis zu Wasser entscheidend. Generell gilt: für Langkornreis 1:2, für Kurzkornreis 1:1,5 und für Vollkornreis 1:2,5. Bringe das Wasser zum Kochen, füge dann den Reis hinzu und reduziere die Hitze. Lasse den Reis bei niedriger Temperatur garen, bis das Wasser vollständig absorbiert ist. Gekochten Reis solltest du im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen.

Häufige Fragen rund um Reissorten.

Welche Reissorte passt zu welchem Gericht?
Zu asiatischen Gerichten passen Basmati- oder Jasminreis hervorragend. Für Sushi eignet sich Rundkornreis, für ein cremiges Risotto ist Arborio die beste Wahl. Wildreis ergänzt Salate perfekt, und Vollkornreis passt gut zu Gemüsebeilagen. Langkornreis eignet sich ideal für gebratene Reispfannen oder als Beilage zu Fleischgerichten.
Ist Wildreis wirklich Reis?
Botanisch gesehen ist Wildreis kein echter Reis, sondern ein Wassergras. Trotzdem kommt er in der Küche ähnlich wie andere Reissorten zum Einsatz und bringt eine exotische Note in jedes Rezept. Wildreis stammt ursprünglich aus Nordamerika und wächst vor allem in den Flussläufen und Seen dieser Region.
Kann ich Reis einfrieren?
Ja, du kannst gekochten Reis einfrieren. Lasse ihn vorab komplett abkühlen und packe ihn in luftdichte Behälter oder Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu sechs Monate. Beim Auftauen kannst du ihn einfach in der Mikrowelle oder auf dem Herd erhitzen.
Wie viel Wasser benötige ich für welche Reissorte?
Das Wasserverhältnis hängt von der Reissorte ab: für Langkornreis 1:2, für Kurzkornreis 1:1,5 und für Vollkornreis 1:2,5. Für spezielle Reissorten wie Sushi- oder Risottoreis solltest du die genaue Anweisung auf der Verpackung beachten, da diese Sorten oft etwas anders in der Wasseraufnahme sind.
Wie lange hält sich gekochter Reis im Kühlschrank?
Gekochter Reis hält sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Wichtig ist, ihn in einem luftdichten Behälter aufzubewahren. Dadurch bleibt er frisch und verzehrfähig. Wenn du ihn wieder aufwärmen möchtest, solltest du darauf achten, ihn gleichmäßig zu erhitzen und vollständig durchzuwärmen. Alternativ lässt sich gekochter Reis auch wunderbar in der Pfanne mit etwas Gemüse und Ei zu einer schnellen Reispfanne verarbeiten.
Was ist der Unterschied zwischen Basmati- und Jasminreis?
Der Hauptunterschied liegt in Aroma und Konsistenz. Basmati hat ein nussiges Aroma und bleibt bissfest, während Jasminreis einen blumigen Duft hat und weicher ist. Basmati eignet sich besonders gut für Gerichte wie zum Beispiel indische Biryani oder persischen Polow. Jasminreis dagegen passt hervorragend zu thailändischen und vietnamesischen Speisen, bei denen ein leicht parfümierter, klebriger Reis gewünscht ist.
Wie bereite ich Risotto richtig zu?
Risotto erfordert Geduld. Zuerst dünstest du den Reis in etwas Öl an, dann gießt du ihn unter ständigem Rühren nach und nach mit heißer Brühe auf, bis er cremig und bissfest ist. Ein gutes Risotto braucht ca. 18 bis 20 Minuten. Du solltest es immer unter wenig Hitze und ständigem Rühren garen, damit der Reis die Flüssigkeit gleichmäßig aufnimmt und das Risotto seine typische, cremige Konsistenz erhält.
Welche Reissorten sind am nährstoffreichsten?
Vollkorn- und Wildreis gelten als besonders nährstoffreich, da sie mehr Ballaststoffe und Nährstoffe enthalten als weißer Reis. Vollkornreis hat seine äußere Silberhaut noch, die viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe enthält. Wildreis punktet darüber hinaus mit verschiedenen essentiellen Aminosäuren und Antioxidantien.

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